Sommer 2024

Unser Gemeindeleben ist seit Beginn des Jahres von Abschieden geprägt. Im Feb­ruar verstarb auch die Initiatorin und langjährige Leiterin des Ökumenischen Gesprächskreises, Marianne Czygan.

Wir trauern um

Marianne Czygan

die am 10. Februar im Alter von fast 90 Jahren verschied.

Frau Czygan war ein vielen bekanntes „Urgestein“ der Gemeinde der Gnadenkirche, viele Jahre davon im Kirchenvorstand, Initiatorin und jahrzehntelange Leiterin des Ökumenischen Gesprächskreises.

Als ehemalige Englischlehrerin mit besten Sprachkenntnissen hat sie an der Übersetzung vieler altkeltischer Sprüche und Gebete mitgewirkt. Erschienen u.a. in Alexander Carmical: Das Kreuz in der Sonne: Altkeltische Sprüche und Gebete, Übersetzt von: Marianne Czygan, Ulrich Kabitz, C. Kaiser-Verlag 1978

So nehmen wir Abschied in Dankbarkeit und mit dem Wunsch:

Sei über 40 Jahre im Himmel
Bevor der Teufel merkt, du bist schon tot.

Und bis wir uns wieder sehen
Halte Gott dich fest in seiner Hand.

(aus dem Lied: „Möge die Straße“  – nach einem irischen Segenswunsch)

Nach über 25 Jahren beentet Pfarramts­sekretärin Birgit Regner ihren Dienst.  Sven J. Koblischek beendete zum 31.5. den Organistendienst in unserer Gemeinde. So mussten nun Stellen neu ausgeschrie­ben werden und können hoffentlich bald wieder besetzt werden.

Überhaupt prägen Veränderungen derzeit Kirche und Kirchengemeinden. So werden wir im Sommer noch mit einer Gemeindeberatung, beginnen und uns überlegen, wie wir uns „rüsten“ können für die kommenden Jahre. Welche konkreten Herausforderugnen werden auf uns zu­kommen und wir können wir ihnen begeg­nen und Gemeinde vor Ort konstruktiv gestalten – eingebunden in die Region. Aufschwung hat uns dabei das „Jubiläums­jahr 60 Jahre Gnadenkirche“ gegeben, denn es hat wieder einmal gezeigt, wie bunt und vielfältig das Gemeindelben ist und für Viele ist es ein Segen, Teil davon
zu sein.

Rund um die KV-Wahl stellen wir mit Bedauern fest, dass bei Vielen die Zeitnot groß ist und sich nicht genügend Kandi­dierende finden lassen. Ein Antrag auf Reduzierung wurde gestellt und wir freuen uns über jede Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.  


Frühjahr 2024

Am 4. Januar 2024 verstarb im Alter von 72 Jahren Ursula Mehr, unsere sehr geschätzte Kollegin im Kirchenvorstand der Gnadenkirche und im ehrenamtlichen Team der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau.

Frau Mehr war seit 2015 Mitglied im Kirchenvorstand und im Finanzausschuss. Durch ihre ruhige, sensible und ausgesprochen sozial geprägte Art hat sie es stets verstanden den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Sie vertrat den Kirchenvorstand im Verein „Runden Tisch gegen Rassismus Dachau“ e.V. Über sehr viele Jahre engagierte sie sich im ehrenamtlichen Team der Versöhnungskirche, hatte sie doch selbst einige Zeit in ihrer Kindheit mit der Familie in der Wohnsiedlung in den einstigen KZ-Baracken gelebt. Im Präsenzdienst stand Frau Mehr den Gästen der KZ-Gedenkstätte aus aller Welt als kompetente und freundliche Ansprechperson zur Verfügung. Zudem brachte sie sich mit fundierten Vorschlägen in die Programmgestaltung ein.

Wir verlieren mit Ursula Mehr eine wertvolle Kollegin und Stütze der Gnadenkirche in Stadt und Landkreis sowie der Versöhnungskirche.

Stefan Hübner, Pfarrerin Ulrike Markert, KR Pfarrer Dr. Björn Mensing

Als Mitglied im Kirchenvorstand wurde Merle Bahnmüller aus Unterweilbach, (bald) 17 Jahre jung, nachberufen.

Wir wünschen ihr Gottes Segen und Freude für ihr Amt!


Winter 2023

Fast 3 Jahre lang mussten wir die Vakanz der Pfarrstelle im Landkreis überbrücken. Nun ist klar: der neue Landesstellenplan der Evang.-Luth. Kirche in Bayern sieht nur noch einen Anteil von 0,25 % einer vollen Stelle vor. Darum haben die vier Kirchen­gemeinden der Friedenskirche, Gnaden­kirche, Korneliuskirche und Kemmoden-Petershausen beschlossen, gemeinsam eine Verwaltungsstelle auszuschreiben, die zum 1.8.2023 mit Diakon Harald Dreyer besetzt werden konnte. Wir freuen uns über Unterstütz­ung im Team und auf einen Neuanfang.

Auf einer Klausurtagung wird sich der KV beraten lassen und überlegen, wie wir mit der veränderten Situation gut umgehen können.

Die Innenausstattung des Gemeinde­raums in Röhrmoos ist fertiggestellt. In einem großen Einbauschrank lässt sich viel Mater­ial unterbringen, Altar und Ambo sind an­gefertigt und Thomas Thiele wird uns ein wunderschönes Altarbild gestalten. Nun hoffen wir auf reges Gemeindeleben. Dazu startet im Januar ein neuer Gesprächskreis „Persönlich vom Glauben reden“
(s. unter „Besonderes“).

Ab Januar wird uns die KV-Wahl im Oktober 2024 beschäftigen. Wenn Sie sich eine Mitarbeit vorstellen könnten und an nähe­ren Infos interessiert sind, nehmen Sie doch gerne Kontakt auf mit Pfarrerin Markert oder den Vertrauensleuten, Herrn Hübner oder Frau Dr. Humbs (s. Adressen)


Sommer 2023

Endlich können wir uns der Innenaus­stattung für den Gemeinderaum in Röhrmoos widmen: Der Keller bekommt Regale, in den Gemeinderaum kommt ein Einbauschrank und es gibt erste Entwürfe für einen Altartisch und Ambo. Thomas Thiele von der „Freien Malgruppe Dachau“ wird uns ein Altarbild gestalten und ein Instrument wird angeschafft. Dann freuen wir uns auf viele schöne Gottesdienste und Veranstaltungen. Außerdem ist ein Untermietvertrag für den Gemeinderaum beim Kirchengemeindeamt München in Arbeit.

Der barrierefreie Zugang zur Kirche ist so gut wie fertig und die neuen Fenster im Pfarramt sind eingebaut. Der Efeu wächst nicht mehr zum Fenster herein. Wir freuen uns.

Die Besetzung der 2. Pfarrstelle ist nach wie vor ungewiss. Eine Gemeindeübergreifende Verwaltungsstelle wurde im Juni 2022 ausgeschrieben und ist leider noch nicht besetzt. Wir suchen nach einem neuen Konzept für das Gemeindeleben, um dem gekürzten Landessstellenplan gerecht zu werden.

Der KV geht „in die letzte Runde“ – ab Anfang 2024 wird die KV-Wahl vorbereitet (20. Okt. 2024 KV-Wahl). Wir freuen uns, wenn Sie uns mögliche Kandidat*innen benennen oder selbst kandidieren möchten!

Last but not least werden wir die Planung für unser Kirchenjubiläum 2024 „60 Jahre Gnadenkirche“ in Angriff nehmen.


Frühjahr 2023

2022 hat uns vor allem der neue Landes­stellenplan beschäftigt, der ab 2024 in der Landeskirche inkraft treten wird. Für die Gnadenkirche heißt das konkret: es wird in der Zukunft nur noch eine Pfarrstelle geben und eine 0,25 theologisch-pädagogische Stelle.

Wie kann lebendige Gemeindearbeit trotzdem gelingen? Wie können wir „nah, näher – am Nächsten“ sein? Zu dieser und anderen Fragen gab es im Nobember einen Klausurtag des KV, bei dem auch Dekan Reuter war und mögliche Perspektiven mit uns besprochen hat.

Wir werden uns weiter konzentrieren und Schwerpunkte setzen. Das werden in einem Jahr vielleicht notwendige Baumaß­nahmen sein (wie in 2022, in dem wir viel erreicht haben), in einem anderen Jahr die Arbeit mit Kindern und Familien oder im nächsten Jahr die Bildungsarbeit mit Veranstaltungen und (spirituellen) Angeboten.

Noch stärkere Zusammenarbeit in der Region wird vonnöten sein. So werden
wir etwa bei den Gottesdiensten verstärkt gegenseitig in unsere Kirchen einladen
und es nutzen, dass wir zwei evangelische Kirchengemeinden am Ort haben.

Neue Formen des Gemeindelebens werden sich ergeben, wir teilen Kirche
und Gemeinderäume mit anderen – und bauen zuversichtlich weiter auf die belebende Kraft des Heiligen Geistes.


Winter 2022

Seit nunmehr 2 Jahren ist die Pfarrstelle im Landkreis vakant. Prädikantin Bettina Korb konnte etwas entlasten, jetzt genießt sie ihren Ruhestand. Das bedeutet weiterhin Einschränkungen und Ungewissheit, wie es weitergeht. Die zur Entlastung der Geschäftsführung vorgesehene Verwaltungsstelle konnte noch nicht besetzt werden und der neue Landesstellenplan der Landeskirche stellt uns in der Gemeinde und der Region vor neue Herausforderungen. Wir bleiben dran in der Gewissheit, dass „der Herr für Seinen Weinberg sorgen wird“.

Diverse Bauprojekte beschäftigen uns weiterhin: Am Pfingstfest feierten wir den neuen barrierefeien Zugang zur Kirche, Ende Juni gab es ein kleines Einweihungsfest der neuen Gemeinderäume in Röhrmoos. Nun steht uns die dringend nötige Renovierung der Fenster im Bürotrakt bevor. Materialmangel und ausgebuchte Handwerker erschweren derzeit die Umsetzung. Wir hoffen aber, dass bis Jahresende alles umgesetzt sein wird.

Seit Juni dieses Jahres haben wir Gäste in der Gnadenkirche: Alexandru Nan, Pfarrer der Rumänisch-Orthodoxen Kirchengemeinde „Geburt des Herrn“ in München und Dekan der Rumänisch-Orthodoxen Kirche in Bayern war auf der Suche nach einem Gottesdienstraum für die neu entstehende Gemeinde in Dachau. Gerne gewähren wir Gastrecht, beschloss der Kirchenvorstand.


Sommer 2022

Abschied Vertrauensfrau Friedenskirche Regina Puschner


Frühjahr 2022

Nach einer kurzen Phase mit Präsenz­treffen zur Jahresmitte 2021  tagt der Kirchenvorstand nun wieder online. Das klappt erstaunlich gut, da alle kräftig mit­arbeiten und bereit sind, sich über die Sitzungszeiten hinaus einzubringen. So gelingt es, verschiedene Gottesdienste, sowohl in der Gnadenkirche inkl. 10 (!) Konfirmationstgottesdiensten, als auch in St. Magareth in Röhrmoos „auf die Beine zu stellen“.

Die tatkräftige Unterstützung durch unser KV-Mitglied, Prädikantin Bettina Korb, geht zu Ende. Ihr gelang es, im Ge­mein­de­raum in Röhrmoos mit verschie­densten Aktivitäten das Gemeindeleben
zu gestalten. Dafür sagen wir unseren herz­lichen Dank! Ein Ende der Vakanz hingegen ist noch nicht abzusehen. Neben Gottes­diensten konnten trotz aller Wid­rigkeiten auch verschiedene musikalische Veranstaltungen stattfinden. Allen unermüdlichen und unerschrockenen „Machern“ auch hier unser Dankeschön!

Der Bauausschuss konnte einige Bau­vorhaben ausarbeiten, anfragen und „sogar“ beauftragen: Die Erneuerung der z. T. aus den Schanieren gebrochenen Seiteneingangstür der Gnadenkirche. Die komlpett barrirerefreie Umgestalltung des Kirchenvorplatzes und Eingangs der Gnadenkirche einschließlich des Weges durch den Kirchgarten bis zum Gemein-dehaus. Auch die schon längst fällige Erneuerung der Fenster im Pfarramt konnte auf den Weg gebracht werden.


Winter 2021

Immer noch beschäftigt uns die Pandemie und die Frage, wie wir unser Gemeindeleben für alle zugänglich und doch mit der nötigen Sicherheit gestalten können. Neue Formen haben sich ergeben, anderes wird wohl auch in diesem Winter noch nicht wieder möglich sein. Wir bleiben zuversichtlich!

Noch bis Ende Februar 2022 haben wir ein wenig „hauptamtliche“ Unterstützung in der Zeit der Vakanz: Prädikantin Bettina Korb gestaltet im Rahmen einer geringfügigen Anstellung das Gemeindeleben im neuen Gemeindehaus in Röhrmoos tatkräftig mit: Kontakte, Bildungsabende, Andachten, Aktionen für Familien und Kinder – es ist Leben eingezogen. Dafür sind wir dankbar!

Miteinander unterwegs sind wir in unseren beiden Kirchenvorständen, beraten und entwickeln Ideen zum „zusammenwachsen“ in Zeiten, in denen Pfarrstellen knapp werden und immer mehr Menschen aus der Kirche austreten. Daher ein ausdrückliches Dankeschön Ihnen allen, die Sie mit  „Ihrer Kirche“ solidarisch sind und durch Ihre Kirchensteuer dazu beitragen, dass wir Personal finanzieren, Gebäude unterhalten und Gemeindeleben gestalten können!

Wir arbeiten daran, dass Kirche noch lange und für viele Menschen Heimat bleiben und (neu) werden kann!