Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz! Zum WELTGEBETSTAG 2019 aus Slowenien

Slowenien ist eines der jüngsten undklein­sten Länder der Europäischen Union mit gerade mal zwei MillionenEinwohnern
und Einwoh­nerinnen, von denen knapp 60% katholisch sind. In der sozialistisch-kommunistischen Zeit galten religiöse Menschen lange als „Bürger zweiter Klasse“ und waren oft Re­pressalien und Diskrimi­nierung ausgesetzt.

Viele Slowenier verließen ihr Land und arbeiteten im Ausland als „Gastarbeiter“.

Heute gilt Slowenien als Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt.  Bis 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat, aber immer schon Knotenpunkt internationaler Wanderungsbewegungen und Handelsströme, die vielerlei Einflüsse aus allen Himmels­richtungen ins Landbrachten. Vor Schließung der Balkanroute im März 2016 kamen 99.187 Flüchtlinge und Migranten und Mi­grantinnen nach Slowenien, von denen die Mehrheit nach Österreich weiterreiste. Nur 1.308 Personen beantragten Asyl, so dass nur wenige Flüchtlinge in Slowenien leben – gleichwohl hat das Thema in Slowenien einen erheblichen politischen Stellen­wert.

Wir feiern den Weltgebetstag am

Freitag, 1. März 
18 Uhr,  Kath. Pfarrheim , Hebertshausen, Korbinianweg 8
18 Uhr,  GnadenkircheDachau, Anton-Günther-Str. 1
19 Uhr,  Friedensinsel, Odelzhausen
19 Uhr,  Kath. Pfarrzentrum, Erdweg
 
 
anschließend Zusammensein mit Imbiss von landesüblichem Essen

Das biblische Gleichnis vom Festmahl
(Lk 14,13-24) wird zum Sinnbild:

Am Ende der Geschichte, nachdem alle
„Ehrengäste“ die Einladung ausge­schlagen haben, werden gerade die angesprochen, mit denen keiner rechnet und von denen nichts zu erwarten ist:Arme, Lahme und Blinde. Aber selbst nach dieser dritten Einladung heißt es: Es ist noch Platz!

In Europa (undin Slowenien) ist das eine durchaus politische Stellungnahme. Obwohl alle kommen dürfen, ist immer noch Platz am Tisch – weil Gottes Gastfreundschaft und Großherzigkeit unser Vorstellungs­vermögen übersteigen.